27.11.2019

Merkur - Online-Artikel
Solarstrom vom Kinderhausdach
Quelle: Merkur vom 27.11.2019
Zusammenfassung
☀️ Solarstrom vom Dach des Kinderhauses in Karlsdorf
Die Gemeinde Forstern will mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des neuen Kinderhauses in Karlsdorf einen Beitrag zur Energiewende leisten. Die Anlage soll nicht nur Strom für den Eigenbedarf erzeugen, sondern auch möglichst effizient betrieben werden.
Ein Vertreter der Bürgerenergiegenossenschaft BENG stellte das Projekt vor:
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Die PV-Anlage soll vollständig nach Süden ausgerichtet werden.
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Pro Jahr könnten rund 37.000 Kilowattstunden Strom erzeugt werden; die Nennleistung beträgt etwa 37 kW Peak.
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Etwa 30 bis 40 % des erzeugten Stroms würde vom Kinderhaus selbst verbraucht, der Rest ins öffentliche Netz eingespeist.
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Die Investitionssumme liegt bei etwa 44.000 Euro.
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Für den überschüssigen Strom würde es eine EEG-Vergütung geben, und die Genossenschaft würde der Gemeinde den Strom zu einem festen Preis anbieten.
Mitbeteiligung der Bürger:
Forsterner Bürger können sich am Projekt beteiligen, indem sie Mitglied der Energiegenossenschaft werden und Geschäftsanteile sowie Nachrangdarlehen zeichnen. Diese Beteiligungen werden verzinst.
Vertreter der Gemeinde betonten, dass eine PV-Anlage günstigen lokal erzeugten Strom liefert und zum Klimaschutz beiträgt. Außerdem könnte die Zusammenarbeit mit regionalen Firmen die Wertschöpfung vor Ort stärken.
Die Entscheidung über die Betriebsform der Anlage – in Eigenregie durch die Gemeinde oder über eine Bürgergenossenschaft – stand im Gemeinderat zur Diskussion; ein Beschluss dazu war noch offen
Texte vorlesen lassen
07.11.2023

Gemeinderatssitzung
Aus dem ESB Klimafonds hat die Gemeinde Forstern 1500.-€ für die Errichtung der PV auf dem Kinderhaus Wirbelwind erhalten.
ESB = Energie Südbayern



